Face to face leben -
Gedanken zum Mitnehmen für den Weg
durch das Schuljahr:
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Ich mache die
Augen auf und bin neugierig auf die Welt um mich
herum, die anderen Menschen, auf mich selbst.
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Ich schaue genau
hin, mit dem Herzen, wenn ich anderen Menschen
begegne und ich lasse mich von Fassaden weder
beeindrucken noch einschüchtern.
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Ich schaue mich
selbst liebevoll an, so wie ich bin, und ahne
die Möglichkeiten, die noch in mir liegen.
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Den gleichen
Blick gönne ich auch anderen, ich sehe nicht nur,
was gerade ist, sondern auch, wie sie sein
könnten.
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Ich entdecke,
wie anders mein vis-à-vis, mein Gegenüber ist.
Wie anders als ich. Da haben wir dann in der
Unterschiedlichkeit schon eine Gemeinsamkeit...
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Ich respektiere,
dass mein Gegenüber mir immer auch ein Rätsel,
ein Geheimnis bleibt. So wie ich mir selbst im
Übrigen auch...
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Ich schaue hin
und nicht weg angesichts der Not meines
Gegenübers. Ich lasse mich berühren und bewegen
von der Not des anderen.
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Ich schließe
zumindest nicht aus, dass es Face to Face ein
Gegenüber gibt, das mir gut will und das mich
hält, dass mein Leben offen ist und Begegnungen
bereithält, die meine jetzige Vorstellung
überschreiten.
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Ich wage mich
manchmal aus meinen kleinen inneren Schutzraum
und traue mich, mein Gesicht zu zeigen.
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Auch verlasse
ich immer häufiger die vordergründige Sicherheit
oberflächlicher und virtueller Kontakte und
begebe mich Face to Face in das Abenteuer
wirklicher Begegnung im Alltag.
Denn:
„Der
Mensch wird am Du zum Ich....
Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
(Martin Buber)
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