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Ces articles sont parus dans le Kontakt durant l'année 2007-2008

21 septembre 2007


Ech denke mat Freed un deen Dësch, rondrëm dee mer wochelaang an der grousser Vakanz geplangt hunn. Wann Dir nämlech aus dem Haus sitt, da gëtt hei an der Schoul vill geschafft.

Déi eng schaffen fir d’Klassen ze organiséiren, déi aner verdeelen d’Stonnen op den Dag an op d’Woch, anerer verleeë Computer- an aner elektresch Kabelen duerch d’ganzt Haus. Rëm anerer komme no hinnen fir unzesträichen an da propper ze maachen, d’Casen, d’Pulter, d‘Still gi gezielt, d’Schlësselen probéiert an da verdeelt, d’Informatioune gi geschriwwen, verbessert, gedréckt a verschéckt, a villes méi. Schoulesch Aktivitéite ginn am Detail virbereet a Formatioune gi besicht.

Ouni vill dervun ze schwetzen ginn zech Iwwerstonne gemaach, d’gëtt Samschdes geschafft, mat grousser Selbstverständlechkeet päckt deen een deem aneren eng Hand un.

Et ass en agreabelen Dësch, well jiddereen, dee rondrëm sëtzt, dat Ganzt am Bleck huet. Kee schafft fir sech, keen an déi eegen Täsch, jidderee wëllt, datt de Fieldgen am Hierscht soll prett sinn, datt alles, oder bal alles, soll esou funktionnéire wéi et muss sinn, fir gutt Schoul ze halen. Et ass ee flotten Dësch, an ech weess, datt et net vill Betrieber gëtt, wou esou een Arbechtsklima ass An duerfir soen ech merci, all denen déi mat um Dësch sutzen, fir déi Aarbecht ze maachen, déi mer kaum an Uecht huelen, well se sou selbstverständlech ass.

Sr Danièle,
Directrice

 

5 octobre 2007


Wusstet ihr schon, dass...

… auch heute noch weniger als die Hälfte der Menschheit an Tischen sitzt?

… Tisch und Stuhl ein Paar in unserer sesshaften Kultur bilden und für jeden
von uns im Durchschnitt 24 Stühle in der Gesellschaft zur Verfügung stehen?

… das franz. Wort „table“ von „tabula“ (lat.) kommt und eigentlich „Platte“/„Tafel“ heißt.  Festgefügte Tische gibt es erst seit der Neuzeit, die Tische früher bestanden aus zwei Böcken, auf die man eine Platte legte. Der Tisch wurde nach dem Essen wieder weggeräumt, „die Tafel aufgehoben“.

… das eng. Wort „desk“ und auch der „Tisch“ von dem gr. Wort „discos“ abgeleitet ist. „Disco“ bedeutet soviel wie „Scheibe“ „Schüssel“  und erzählt von den Zeiten als ein Holzbrett oder eine Schüssel die Nahrung aufnahm und Tisch und Geschirr zugleich war…

… der Opferstein auch Altar (lat. „altus“ = hoch) die Urform des Tisches ist: Der Opferstein erhöht das Opfer hin zu den Göttern.

Jesus keinesfalls mit seinen Jüngern zu Tisch saß , sondern,  wie es in der Antike üblich war,  zu  Tische lag. Als Martin Luther die Bibel aus dem Griechischen ins Deutsche  übersetzte, wurde aus „liegen“ „sitzen“.

Christina Fabian,
Religionslehrerin

 
 
12 octobre 2007
 

Ausstellung »Hungry Planet«

»Hungry Planet – Tout le monde à table –«  ist eine Erkundung des Alltags in 24 Ländern von Starfotograf Peter Menzel und der Autorin Faith D’Alusio. Im Zentrum dieser Ausstellung stehen fotografische Portraits der Familien mit den jeweiligen Einkäufen einer ganzen Woche. Dazu kommen Interviews und detaillierte Einkaufs-listen.

Mit dem Schwerpunkt Ernährung analysiert »Hungry Planet« den Wochenbedarf an Lebensmitteln und den Alltag einer Durch-schnittsfamilie im jeweiligen Land. (2 davon sind aus Luxemburg!)


  15.09.07 – 08.12.07
Eintrittspreis : ca. 2 €

Espace Paul Wurth, 1 rue de l’Aciérie, Luxembourg – Hollerich
Infos : 26 88 2007 / www.luxembourg2007.org
 
19 octobre 2007


Der Welternährungstag erinnert uns alljährlich am 16. Oktober an die gewaltigen Probleme, dass derzeit mehr als 840 Millionen Menschen – darunter 170 Millionen Kinder – an Hunger und seinen Folgen leiden.
 
»Das Recht auf Nahrung« ist das Motto des diesjährigen Welternäh-rungstages. Denn dieses grundlegende Menschenrecht wird von anderen Rechten mit größerer politischer und öffentlicher Unterstützung häufig in den Schatten gestellt.

Das Recht auf Nahrung ist keine Utopie. Es kann für alle Menschen realisiert werden. Einige Länder sind auf dem richtigen Weg dahin, aber jeder Einzelne sollte dazu beitragen. Ziel der UNO ist es, die Zahl der Hungernden weltweit bis 2015 zu halbieren.
 
Mehr Infos unter : http://www.fao.org/wfd2007/

C. Fabian & R. Weickmans

 
 
26 octobre 2007


Mir, als Mënsch sinn dee ganzen Zäit ronderëm engem Dësch:
- an der Schoul
- an der Famill
- am Frëndeskrees ...

All Dësch ass aneschters, an heiansdo trëfft een déi selwecht Leit, op deem engem oder deem aneren Dësch erëm. Mir, als Schülerinnen vum Fieldgen sëtzen ronderëm engem groussen Dësch:

- mat eisen Matschülerinnen
- mat eise Professeren
- mat eisen Iddien
- mat eise Schoulbicher

Ech hoffen dëst Joer, dass besonnesch den „Fielgden-Dësch“ gutt fonktionnéiert, esou dass all Mënsch mat all Mënsch eens gëtt, an dass keng Konflikter entstinn. An deem Sënn, wënschen ech iech alleguer een erfollegtreicht Schouljoer 2007-2008 !

Gabrielle Thomes, 1C

 
 
9 novembre 2007


Der Tisch der Solidarität und Brüderlichkeit



Eine Skulptur aus Stein im Kulturund Begegnungszentrum der Abtei von Neumünster (Grund). Diese Skulptur ist ein Tisch der Solidarität und der Brüderlichkeit, ein Platz der Begegnung und der Kommunikation, der zusammen mit dem Künstler Nika Bakhia, sowie Menschen, die in Armut
leben, Freunden der Bewegung ATD-Quart-Monde und Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens, erschaffen wurde.



Rund um diesen Tisch wurden Hände als Symbol für Gleichberechtigung, Frieden und Freundschaft eingemeißelt. Dieses gemeinsame Kunstwerk steht in Verbindung mit der Steinplatte die sich auf dem Trocadéro-Platz in Paris befindet und die alle Menschen dazu aufruft, sich zu vereinen, damit jeder in Würde leben kann.

R. Weickmans,
Animateur pastoral

 
 
16 novembre 2007




"Hunger ist meistens die Folge von politischem Versagen… Immer mehr Bauern sind von den großen Saatgutfirmen abhängig, weil sie nicht mehr in der Lage sind, ihr Saatgut selbst zu erzeugen."

Mit WE FEED THE WORLD hat sich der österreichische Regisseur Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

Mehr Infos unter www.we-feed-the-world.at

R. Weickmans,
Animateur pastoral

 
 
23 novembre 2007


Gibt es ihn noch den Familientisch? Den Gemeinschaftstisch?

- Damals: streng geregelte Sitten am Tisch.
- Heute: jeder bedient sich im Eisschrank.

Stimmen diese Vorstellungen über die radikale Veränderung der
Essgewohnheiten? Nicht ganz …

Ja, damals hat die ganze Familie das Frühstück, das Mittagessen und das Nachtessen gemeinsam eingenommen; die Mütter waren meist nicht berufstätig, die Väter durften sich gerne zwei Stunden Mittagspause gönnen.

Und heute bleiben viele Väter und Mütter über Mittag am Arbeitsplatz. Die Kinder essen in der Schulkantine. Das Nachtessen hat sich nach und nach zur wichtigsten Mahlzeit entwickelt, zum Tagestreffpunkt.

Noch wichtiger wird heute der Wochenend-Familientisch. Er bedeutet Gelegenheit zur Begegnung zum Austausch. Er schenkt Gemeinschaft und Wohlgefühl des Zusammenseins.

Aus diesem Zusammengehörigkeitsgefühl heraus wächst bei so manchen der Wunsch nach dem einen Tisch - damit es Sonntag werde … Sie wissen und fühlen sich von Gottestisch geladen, an den Tisch, wo Teilen gefragt ist. Wo geteilt wird, gibt‘s genug für alle - das ist Jesu Vorstellung des Gottesreiches Lose Gedanken zum Jahresthema

Sr Bénédicte

 
 
30 novembre 2007


The belly rules the mind (Spanish Proverb)

At certain times of the day our stomach claims its right and tells us it’s time to sit down at a table and eat. We are in fact, when eating a meal, fulfilling the most basic need for our physical survival, giving our body fuel to burn during our varied activities and making it more resistant to illnesses. And doesn’t it taste wonderful, too? Isn’t it a pleasure just to let a piece of chocolate melt in your mouth?

But that isn’t really enough.

Jesus says in Matthew 4:4 : "Man shall not live by bread alone…" and for me this means that we also need FOOD FOR THOUGHT. Our minds also need sustenance to be made strong and agile, to be able to confront the challenges that cross our paths each day. This mental food can be found in the most important works of philosophy, religion and world literature, but this enjoyment requires us to sit down and read and study, pure luxury in our modern, fast-paced world. However, there is also a lot of satisfying lighter mental food available, for instance in newspaper articles, poetry, or my favourite mental snack food: aphorisms, sayings, proverbs.

Try not to become a man of success, but rather try to become a man of value. (Alfred Einstein)

Don’t go around saying the world owes you a living. The world owes you nothing. It was here first. (Mark Twain)

Create your own collection for personal enjoyment and reflection.

Viviane Hansen,
Professeur d'anglais et d'histoire

 
 
7 décembre 2007


DER 10. DEZEMBER 1948 …

… ein besonderer Tag für die Menschheit: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird durch die UNO in New York verabschiedet. Im Jahre 1995 schafft der chinesische Künstler Chen Zhen anlässlich des 50. Bestehens der UNO ein besonderes Kunstwerk „ROUND TABLE“.



Zu sehen ist ein runder Tisch, umgeben von 29 unterschiedlichen Stühlen aus allen fünf Kontinenten; in der Mitte des Tisches sind in eine runde Platte die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte eingraviert. Chen Zhen wurde durch die chinesische Tradition der großen Gemeinschaftstische im Restaurant zu diesem Werk inspiriert.

Auf den ersten Blick enthält das Kunstwerk eine Verheißung: Die Völker der Erde sind rund um einen Tisch, einen Verhandlungstisch, rund um die Menschenrechte versammelt.

Auf den zweiten Blick sieht man, dass die Stühle so auf dem Tisch befestigt sind, dass man (noch nicht) auf ihnen Platz nehmen kann …

Die Botschaft an uns: es gibt noch viel zu tun, auf dass die Menschenrechte für alle Völker einen festen Sitz im Leben haben, bis dass alle Menschen in Würde „Autour d’une table“ sitzen können.

C. Fabian,
Professeur de morale chrétienne

 
 
14 décembre 2007


Der Sinn von Weihnachten

Bald feiern wir Weihnachten. Schön und gut. Aber wenn Gott auf die Erde kommen wollte, um dort Frieden zu schaffen, warum kam er dann nicht als echt mächtiger König? Mit einem Heer von Engeln oder in einem UFO? Oder als Super-Gott?

Gott wollte nicht, dass die Menschen sich vor ihm fürchten. Er wollte ein ganz anderer König sein. Er wollte den Menschen ganz, ganz nahe sein. Deswegen kam er als kleines Baby, das die Liebe der Menschen braucht. Die Theologen nennen das die »Inkarnation«. In diesem Wort steckt das Geheimnis der Heiligen Nacht. Wäre Gott nicht als Mensch gekommen, hätten wir seinen Anblick nicht ertragen Können.

»Sie können ja nicht einmal direkt in die Sonne schauen, und die ist nur das Werk seiner Hände!« (Aus dem Buch »Chris, die Kerze, und die Geschichte von Weihnachten«)

Fröhliche Weihnachten!

R. Weickmans,
Animateur pastoral


Es gibt einen Tag, da haben alle Menschen
eine schöne und fröhliche Nacht;
da ist Christus zum ersten mal aufgewacht.
An diesem Abend gibt, schenkt oder tauscht jeder,
ob ein Schloss oder eine Feder.
Heiligabend ist die Zeit der Liebe,
davon bekommen alle, sogar Diebe.
Alle Schreiber erzählten gerne davon,
ob Cornelia Funke, Skakespeare oder Hans Christian Andersen.
Und als Christus, Maria und Josef
vor dem Schlafen die letzte Kerze ausmachten,
wünschen sie dem Fieldgen: Fröhliche Weihnachten!

Debora Fernandes 7e AD 3

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